SonntagsChor Rheinland-Pfalz e.V.
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Konzert in Rhaunen/Hunsrück

Konzert in Ravengiersburg

Konzert mit dem Kirchenchor Dorndorf

SonntagsChor Rheinland-Pfalz wirbt um weitere Mitglieder

Der SonntagsChor Rheinland-Pfalz konnte in den letzten 24 Monaten durch eine Reihe von Castings 20 neue Sängerinnen und Sänger in seine Reihen aufnehmen. 

Die Suche nach neuen Vereinsmitgliedern wird weiter fortgeführt mit einem Werbestand am 15. August von 10 bis 15 Uhr auf dem Görresplatz in Koblenz. „Da an diesem Samstag der Christopher-Street-Day (CSD) stattfindet und der Demo-Zug durch die Firmungsstraße geht, werden wir unseren Werbestand ganz in der Nähe auf dem Görresplatz aufstellen“, so Winfried Kahl, der 1. Vorsitzende des Chores. „Hier können sich Interessierte informieren und bei Interesse auch spontan ein Casting absolvieren oder förderndes Mitglied werden.“

Einen weiteren Werbestand hat der Chor am 12. September ab 10 Uhr in Nassau im Rahmen der Veranstaltung „Nassau singt und klingt“, die anlässlich des zehnjährigen Bestehens des Dekanats „Nassauer Land“ stattfindet. „Da sich an diesem Tag unter anderem zahlreiche Aktive von Chören und  Instrumentalgruppen präsentieren bzw. an Workshops teilnehmen, sehen wir gute Chancen, auch hier Aktive gewinnen zu können“, ergänzt die 2. Vorsitzende Chantal Oberst.

Der SonntagsChor würde sich neben weiteren Aktiven – hierbei werden besonders Bässe und Tenöre gesucht – auch über zusätzliche fördernde Mitglieder freuen, die den Chor undihren Chorleiter Johannes Kalpers unterstützen.

Im zweiten Halbjahr ist weiterhin während der Proben- und Konzerttage des SonntagsChores eine Schnupperprobe und/oder ein Casting möglich: 

am 16. August um 9.30 Uhr beim Probentag in Boppardam 13. September mittags vor dem Konzert in Ravengiersburgam 25. Oktober vormittags in Wirges

Aber auch individuelle Termine können vereinbart werden. Anmeldungen zum Casting und Anträge auf eine Mitgliedschaft können formlos per Mail erfolgen an info@sonntagschor.de.

„Und wer den Chor einmal live erleben möchte, hat am 13. September um 17.30 Uhr im Hunsrückdom Ravengiersburg hierzu die Gelegenheit,“ informiert Susann Kurz, die Kassenführerin des Vereins, die auch die Kartenbestellungen für dieses Konzert (10 €) über Finanzen@sonntagschor.de entgegennimmt. Der Chor tritt dort bereits zum dritten Mal auf und wird den „Tag des offenen Denkmals“ mit einem besonderen Konzert beschließen.

3. Aug. 2026, 15:56 Uhr

Aus der Heimat in die Welt

In erster Linie ist es auf den gebürtigen Hunsrücker und großartigen Filmemacher Edgar Reiz zurückzuführen, dass der Begriff „Heimat“ in Simmern ganz großgeschrieben wird. Als der SonntagsChor Rheinland-Pfalz am 19. April im schmucken Hunsrückstädtchen zu Gast war, wurde ein gemütliches Lokal mit cineastischem Flair vorübergehend dessen „Heimat“. Zwischen Bogart und Schabbach durften sich die Sänger und Sängerinnen auf ihren Auftritt in der Stephanskirche vorbereiten. Das Konzert war Teil einer ganzen Reihe von Veranstaltungen von Simmern bis Rheinböllen, die unter dem Motto stehen: Kirchen sind Heimat.

Das aktuelle Konzertprogramm des SonntagsChores „Stimmenwelten“ trägt den Untertitel: Lieder von Liebe, Hoffnung, Freiheit und Frieden, folglich gliederte sich das Programm in vier Blöcke, wobei die thematischen Übergänge fließend sind. Im ersten Block, der sich geistlicher Literatur widmete, sang der Chor ein kräftiges „Laudate Dominum“ für den Glauben, das innige „Ubi caritas“ für die Liebe und ein „Lux aeterna“ für die Hoffnung. Mit dem Stück „This is my Father`s world“ des Letten Ērik Ešenvalds pries der Chor nicht nur die Schöpfung und die Schönheit dieser Welt, sondern gab auch seinem Dirigenten und musikalischen Leiter Johannes Kalpers die Gelegenheit, seine strahlende Tenorstimme erklingen zu lassen. 

Im zweiten Block, gefühlvoll anmoderiert von Claudia Kahl, entführte der SonntagsChor seine Zuhörerschaft nach Südamerika und vermittelte ihr einen Eindruck vom Sound der Leidenschaft zwischenmenschlicher Beziehungen. 

Der dritte Abschnitt des Konzertes bewies, wenn es denn dessen bedurft hätte, dass der Wunsch nach Frieden alle Menschen aller Kulturen zu allen Zeiten umgetrieben hat. Udo Lindenbergs „Wir zieh`n in den Frieden“ reihte sich hier nahtlos ein in Felix Mendelssohns Vertonung des Luthertextes „Verleih uns Frieden“ und die Komposition von Dan Forrest „Shalom“. Gerade in diesem Stück spürt der Zuhörer ganz deutlich, wie „Frieden“ zu verstehen ist , nämlich so, wie es der jüdische Philosoph Baruch de Spinoza formuliert hat: Friede ist nicht Abwesenheit von Krieg. Friede ist eine Tugend, eine Geisteshaltung, eine Neigung zu Güte, Vertrauen und Gerechtigkeit. Eine solche Welt sollte uns allen Heimat sein, eine Welt, in der jeder und jede die Freiheit hat, zu leben und zu lieben, wie er oder sie es will. Und davon handelte der letzte Teil des Konzertes mit „You`ll be in my heart“ von Phil Collins an zentraler Stelle.

Natürlich ließ das Publikum den Chor nicht ohne Zugaben ziehen, ein Wunsch, dem die Sängerinnen und Sänger und auch Johannes Kalpers nur zu gerne nachkamen.

22. Apr. 2026, 21:18 Uhr